Was für ein Jubel wird dann sein... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Eicher   

img_2474.jpgPirmasens, 14. Dezember 2011

Einen besonderen Abendgottesdienst im Advent erlebten die neuapostolischen Christen in unserer Kirche in Pirmasens.   

Bezirksapostel Bernd Koberstein sprach in seiner Predigt von Gnade, Liebe und Gottvertrauen.

Glaubensgeschwister aus dem südlichen Teil des Kirchenbezirkes Kaiserslautern waren zu diesem Ereignis eingeladen.

Zu Beginn des Gottesdienstes verlas der Bezirksapostel ein Bibelwort aus Lukas 1, Verse 28 und 29: "Und der Engel kam zu ihr (Maria) hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das?"

Der gemischte Gemeinde-Chor sang drei Strophen aus dem Lied "Die Lenden lasst umgürtet sein" (CM314). In einem dieser Verse hieß es "Was für ein Jubel wird dann sein...". Bezirksapostel Bernd Koberstein sagte dazu: "Wenn es einmal dunkel ist und du nicht mehr weißt wie es weitergeht, dann denk an diese Worte. - Das verändert nicht die Verhältnisse, aber die Perspektive!" Weiter bezog er sich auf das im Bibelwort erwähnte "du Begnadete" und stellte die Frage: "Wo war die Maria denn begnadet? Es ging in ihrem Leben richtig "rund". Hochschwanger machte sie sich auf eine beschwerliche Reise nach Betlehem. Aber sie erlebte immer wieder die Hilfe Gottes."

Prägnante Aussagen des Bezirksapostels waren:

  • Unser himmlischer Vater sei auch heute mit uns. Das sähe manchmal etwas anders aus, wie das gedacht würde. Da passe manches nicht in das Weltbild eines Menschen.
  • Der Glaube beginne nun einmal dort, wo das menschliche Verständnis aufhöre. 
  • Ein jeder solle nicht auf sein Recht pochen, sondern immer liebevoll miteinander umgehen.  

Zwei sakramentale Handlungen bildeten Höhepunkte in diesem Gottesdienst: Heiliges Abendmahl und Heilige Versiegelung.

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