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Geschrieben von Hans Jürgen Eicher
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Kaiserslautern, 3. April 2011
Der heutige Sonntag war von dem besonderen Ereignis der Goldenen Hochzeit unserer Glaubensgeschwister Anita und Georg Sauerbrey geprägt. In dem gut besetzten Kirchenschiff der Neuapostolischen Kirche in Kaiserslautern eröffnete Bischof Friedbert Kreutz den Gottesdienst mit dem Bibelwort aus Matthäus 16, 24+25: "Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird‘s verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird‘s finden." Dem goldenen Hochzeitspaar gab er die Bibelstelle aus Josua 1,9 mit auf Weg, bevor er den göttlichen Segen von Gott erbat.
In seiner Predigt erläuterte Bischof Kreutz, dass Nachfolgen ist nicht nur nachlaufen sei, sondern sich nach dem Willen Gottes auszurichten. Selbstverleugnung bedeute nicht Selbstaufgabe, sondern den eigenen menschlichen Willen unter den Willen Gottes zu stellen.
Bei der Ansprache an das Goldhochzeitspaar gewandt, erinnerte Bischof Kreutz an ihr Trauwort, das sie vor 50 Jahren erhielten. Es steht in Josua 1,9 (aus der alten Bibelübersetzung): "Siehe ich habe dir geboten, dass du getrost und freudig seist" (nach der neuen Bibelübersetzung: "Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist."). Er wisse auch, dass in der Vergangenheit nicht immer alles freudig gewesen sei. Da war manch „harte Nuss“ zu knacken. In der zurückliegenden Zeit hätten sich die beiden an dieses Wort gehalten. Dies möge auch für sie in der Zukunft gelten. Wichtig sei, die Kraft aus dem Glauben zu nehmen. Nun, nach fünfzig Ehejahren, könne man sagen: "Siehe, dies Wort hat sich erfüllt!"
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