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Highlight in Mölschbach - Überraschungsbesuch durch Apostel Haeck PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Ursula Maier-Littek   

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Die Geschwister freuten sich auf den Mittwochabend-Gottesdienst am 15.Juli 2009, zu dem unser Bezirksältester Stefan Weber angekündigt war. Wenige Augenblicke vor Gottesdienstbeginn ging ein Flüstern durch die Reihen, das das Eintreffen unseres Apostels signalisierte.

Und wirklich trat als Dienstleiter unser Apostel Haeck hinter den Altar. Die Geschwister konnten es kaum fassen, ist doch Mölschbach eine der entferntesten Gemeinden seines Arbeitsbereiches. Wie sehr er an uns gedacht hatte und in sein Herz geschlossen, konnten wir nicht nur daran messen, dass er an einem heißen Sommertag die Anfahrt von 2½  Stunden zum Abendgottesdienst auf sich genommen hatte. 

Seinem Dienen legte er das Wort aus Philipper 2, Vers 13 zugrunde: "Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen." Er diente mit soviel Liebe und Zuneigung, ebenso aber in aller Deutlichkeit und Klarheit. Sein Hinweisen darauf und die Bitte, dass ein jedes der Geschwister seinen Teil zur Vollendung des Gotteswerkes und zur ‚Wohlfühlgemeinde’ beitragen möge, konnte von niemandem überhört werden. So überraschte er die gesamte Gemeinde und stellte sich zum Chorlied beim Dienstwechsel zu den Sängern und unterstützte die wenigen Männerstimmen. Die Freude über das so herzliche Einssein konnte nicht größer sein! Apostel Haeck bestätigte zum Schluss dann auch sein besonderes Wohlgefühl in der Gemeinde und verglich die Atmosphäre mit dem Geschehen in Bethanien. Als im Schlusslied des Chores wiederum der Apostel und die Bezirksämter gemeinsam mit den Sängern einstimmten "Wie fein und lieblich, wenn unter Brüdern und unter Schwestern die Eintracht wohnt, …", wurde damit wohl das Empfinden aller Anwesenden zum Ausdruck gebracht. Trotz der noch anstehenden langen Heimreise gab es keine Eile oder Drängen bei der Verabschiedung, und niemand musste ohne persönliche gute Wünsche und Gedanken vom Apostel heimgehen. (Interner Vermerk: sein Wecker am nächsten Morgen war für 5.3o Uhr gestellt!).
 
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